Konzerte/Termine unplugged promotion

Sonntag, 21.02.2016 (19 Uhr): Götz Alsmann, Stadthalle Attendorn

Freitag, 04.03.2016 (20 Uhr): Gerd Köster & Frank Hocker, Kabelmetal Windeck

ab 02.04.2016: art & music, Haus der Kunst Nümbrecht

Freitag, 29.04.2016 (20 Uhr): basta in der Halle 32, Gummersbach

Freitag, 20.05.2016 (20 Uhr): Rüdiger Hoffmann, Stadthalle Attendorn

Samstag, 25.06.2016 (20 Uhr), Gregor Gysi, Victor's Hotel Gummersbach

Freitag, 23.09.2016 (20 Uhr): Tommy Engel & Band, Halle 32 Gummersbach

Sonntag, 25.09.2016 (20 Uhr): Hannes Wader, Theater Gummersbach

Mittwoch, 09.11.2016 (20 Uhr): Bonnie Tyler, Westfalenhalle Dortmund

Samstag, 10.12.2016 (18 Uhr): Kölsche Nacht mit Kasalla und Björn Heuser, Glück-Auf-Halle Wildberg

Freitag, 07.04.2017 (20 Uhr): Ulla Meinecke, Kabelmetal Windeck

Ingo Appelt

Der Wanderprediger ist zurück: In seinem letzten Erfolgsprogramm „Göttinnen“ betete Ingo Appelt die Frauen an – doch beim selbsternannten „Konkursverwalter der Männlichkeit“ geht noch so viel mehr! In der Zwischenzeit ist einiges passiert – und der Comedian brennt darauf, seine neuesten Erkenntnisse auf der Bühne zu präsentieren. Geht es doch darum, die Männer immer wieder neu auf das Leben einzustellen. So ist „Besser …ist besser!“ auch eine Art „Männer-Verbesserungs-Comedy“, was wiederum die Frauen freuen dürfte. Getreu seinem Motto „Ganz ohne Sauereien geht’s nicht“, fasst Appelt ungehemmt Themen an, die Andere beschämt links liegen lassen: Er findet überraschend simple Lösungen für die kompliziertesten Probleme, nimmt die schrägsten Trends unter die Lupe und die lächerlichsten Stars auf die Schippe.

Auf die größten Fragen und Ungereimtheiten des Alltags bietet der Comedyrüpel klare Antworten – verpackt in einer einzigartigen Live-Show. Zwei Stunden Ingo Appelt zu erleben heißt sich garantiert zwei Stunden lang kaputt zu lachen. Aber nicht nur das: Seine kleine aber feine Lebensschule wirkt nach. Wer aus seiner Show kommt, geht beschwingter durch das Leben und nimmt es definitiv leichter. Ingo Appelt zeigt in seinem neuen Programm den modernen Weg zu einem besseren Leben. Appelt ist in absoluter Topform: Der Comedian verbreitet mit Vollgas einen Optimismus, den wir gerade jetzt so gut gebrauchen können. Und er hat für alle Fans auch noch eine Überraschung im Gepäck: In der neuen Live-Show präsentiert Ingo Appelt seine mittlerweile zu Klassikern gewordenen Highlights aus den letzten Jahren. 120 Minuten sinnvoll abschalten – bei Ingo Appelt ist man da genau richtig. 

Götz Alsmann

Wer kennt ihn nicht? Götz Alsmann war schon immer ein Tausendsassa in Sachen Unterhaltung. Die große Liebe des TV-Stars (WDR-Dauerbrenner „Zimmer frei“) ist und bleibt aber die Musik. Chanson und Jazz sind seine musikalischen Vorlieben, die der Münsteraner mit seiner Band und seiner einzigartig unterhaltsamen Art seit Jahren auf den deutschen Bühnen erfolgreich performt. Bei seinem letzten Programm „In Paris“ überschlugen sich die Kritiken und die gleichnamige und mit Platin ausgezeichnete CD brachte ihm den ECHO in der Kategorie „Jazz - Sänger des Jahres national“ ein. Nun geht die musikalische Weltreise weiter. Nach seinem Abstecher nach Paris, machen sich Götz Alsmann und seine Band auf Richtung Broadway - den Ort, wo klassische Musicals und unsterbliche Revueschlager seit jeher das Rückgrat des "American Songbook" bildeten.

Unsterbliche Kompositionen von Cole Porter, George Gershwin, Jerome Kern, Rodgers & Hammerstein und vielen anderen faszinierten das europäische Publikum schon seit dem Beginn des Jazz-Zeitalters. Kein Wunder, dass es schon in den frühesten Tagen dieser Epoche deutschsprachige Fassungen der großen Klassiker des Broadway gab. Diese Texte, weitgehend in Vergessenheit geraten, hat Götz Alsmann, der König des deutschen Jazzschlagers, aus den Tiefen seiner Archive ausgegraben, hat den Songs den typischen Alsmann-Sound verpasst und gestaltet mit seinen Musikern nun einen faszinierenden Abend mit einem Programm, das den Broadway und seine Protagonisten feiert und dem Jazzschlager eine weitere Dimension eröffnet. 

Gerd Köster & Frank Hocker

„Sach hürens, das verflixte siebte Bühnenprogramm von Gerd Köster und Frank Hocker heißt „Kumm jangk“, Fragen…?“ „Ja, nä... aber was soll das denn heißen ?“ „Kumm jangk“ ist pure kölsche Dialektik: Ruhige und unruhige Lieder über Verlieben und Verlassen – Jung bleiben und alt aussehen - Gut und Böse – Licht und Schatten – Himmel un Ääd – Blootwoosch met Tofugeschmack – Hätz un joot – Mer kennt sich un mer hilf sich trotzdem – Besinnliches und Belachbares –  Vernageltes und Behämmertes – Yin und Yangk, also quasi: Köster & Hocker. Und natürlich der fantastische Friese Helmut Krumminga. Es ist vor allem die Vielseitigkeit, die das Duo Köster & Hocker seit jeher auszeichnet. Hier treffen Melancholie auf Lebensfreude, Tiefgang auf Verzällcher, Kritik auf Krätzchen. Je nach Lust und Laune kredenzt mit nachdenklichem Folk, herzergreifendem Blues und rotzigem Rock’n‘Roll. Köster & Hocker lassen sich nicht in eine Schublade stecken, den so viel Lebenserfahrung, Neugier und Spielfreude hat nicht mal Platz in einem ganzen Schrank. Begleitet vom virtuosen Gitarrenspiel von Frank Hocker und Helmut Krumminga, der auch bei BAP die Saiten zupft, dürfen wir bei „Kumm jangk“ erneut Zeuge davon werden, dass Köster nicht nur den Blues im Blut hat, sondern auch ein begnadeter Geschichtenerzähler ist. 

Tom Astor

Zu den Karriere-Highlights von Tom Astor gehören nicht nur sein Gastspiel im texanischen Fort Worth 1983 bei der internationalen Country-Gala und die umjubelten Auftritte bei den Festivals am Nürburgring vor mehr als 70.000 Zuschauern, sondern auch seine Auftritte mit den Highwaymen Willie Nelson, Waylon Jennings, Kris Kristofferson und Johnny Cash. Als erster deutscher Sänger trat er in der legendären Grand Opry auf, jener geschichtsträchtigen Konzerthalle in Nashville, die den Größen des Country so vorbehalten bleibt wie die New Yorker Met den besten Opernsängern. Tom Astor trug seine Musik in Kreise, die sich bis dahin nicht für Country Music interessierten. Große Erfolge gab es genügend zu feiern:

- Platz 1 in der ZDF Jahreshitparade mit "Flieg junger Adler"

- 3 x Platz 1 in der ARD TV-Sendung "Deutsche Schlagerparade"

- Goldene Stimmgabel 1994

- 4 x der "Goldene Truck" der Zeitschrift "Trukker" und "Auto Bild"

- 9 x Sänger des Jahres bei der GACMF-Gala (German American Country Music Federation)

Als erster Interpret überhaupt bekam er in Deutschland Gold für 250.000 verkaufte Tonträger und das gleich dreimal. Von "Flieg junger Adler", Hallo Freunde", "Kameraden der Straße", wurden insgesamt bisher mehr als 3 Millionen Tonträger von Ihm verkauft!

Ein Gradmesser seines Stellenwertes auch international, ist das Album "Meilensteine" mit 20 Duetten. So legendäre US-Country-Größen wie Willie Nelson, Waylon Jennings, Don Williams, Emmylou Harris, Dave Dudley und The Bellamy Brothers waren sofort bereit, für diese CD mit dem deutschen Superstar ins Studio zu gehen. Im Februar 1996 bereitete es dem ewig populären "Man in black" - Jonny Cash - Riesenfreude, zusammen mit seinem Freund aus Germany zwei Titel aufzunehmen. Auch mit John Denver und dem deutschen Superstar Wolfgang Petry hat er Duette gesungen.

THE HOOTERS

Als THE HOOTERS 1980 erstmals in der Musikszene von Philadelphia auftauchen, erobern sie mit rasanter Geschwindigkeit die Ostküste. Angeführt vom Keyboarder Rob Hyman und dem Gitarre spielenden Sänger Eric Bazilian veröffentlichten sie ihr erstes Indie-Album 1983, welches aus dem Stand 100.000 Schallplatten verkaufte und welches zudem der Träger der Original-Versionen mit künftigen Welthits wie „All You Zombies“ und „Fightin On The Same Side“ war.

Schon ein Jahr später unterschrieben THE HOOTERS ihren ersten Major-Platten-Vertrag bei Columbia Records und veröffentlichten schon kurz danach, 1985, ihr offizielles Debut “Nervous Night” mit solch Klassikern wie “Day by Day“, “And We Danced”, “Where Do The Children Go” und natürlich “All You Zombies”. Glück oder Bestimmung war die Auswahl für die Teilnahme von THE HOOTERS am LIVE AID-Konzert im Juli 1985 in Philadelphia und bescherte der Band schnell und weltweit Gold und Platin-Status für “Nervous Night”. Darauf folgte auch gleich die Heiligsprechung durch das damals wichtigste Musikmagazin, dem „Rolling Stone“, als “Best New Band Of The Year” in 1985. Angestachelt durch ihren grandiosen Erfolg legten THE HOOTERS entsprechend nach und bescherten sowohl den Fans wie auch ihrer Plattenfirma noch mehr Hits. “Johnny B”, “Karla With A K” und “Satellite” waren allesamt auf dem Longplayer “One Way Home” (Columbia 1987), gefolgt vom Gold und Platin-Album “Zig Zag” (Columbia 1989), welches mit dem Song “500 Miles” die Aufmerksamkeit von keinem geringeren als Pink Floyd’s Roger Waters erregte.

Roger Waters war es dann auch, der THE HOOTERS einlud, beim legendären Event, dem des 20. Jahrhunderts und ausklingenden Jahrtausends, dabei zu sein. Die Rede ist vom Multimedia-Event-Extravaganza “The Wall” (Live aus Berlin), das 1990 zusammen mit den Stars und Größen wie Joni Mitchell, Van Morrison, The Band, Bryan Adams und vielen anderen stattfand. Nicht genug, mit ihrer Band Erfolg auf Erfolg zu feiern, auch als Songwriter trieb es der Bandleader Eric Bazilian und Rob Hyman, nun auch Hits für andere Künstler zu schreiben. Und wie könnte es anders sein, sie hatten Erfolg und erschufen mit Produzent Rick Cherloff gleich einen Alltime-Classic. Die Rede ist von Rob und Cyndi Lauper’s Song “Time After Time”, der neben “She’s So Unusual” auf Cyndi Laupers Debut-Album war und für mehrere Grammys nominiert wurde, unter anderem in der Kategorie „Song Of The Year“ und seit eh und je zu den größten 80-Jahre-Hits überhaupt gehört.

Auch das Debut “Relish“ von Joan Osborne war in großen Teilen von Eric und Rob mitgeschrieben und bespielt worden, und der von Eric meisterlich geschriebene Hit “One of Us” schoss in den USA für mehr als 8 Wochen in die Top 10. “Relish” und teilweise der Song “One of Us” waren 1996 für diverse Grammys in den Kategorien “Song Of The Year, Record Of The Year und Best Female Pop Vocal Performance” nominiert. Nicht verwunderlich also liest sich auch die Liste der Künstler, die mit Rob und Eric gearbeitet haben, wie das „Who is Who“ der Musikwelt. Hier eine, allerdings nicht vollständige, Aufzählung: Taj Mahal, Mick Jagger, Sophie B. Hawkins, Jon Bon Jovi, Willie Nelson, The Band, LeAnn Rimes, Amanda Marshall, Billie Myers, Carole King, Robbie Williams, Dar Williams, Jonatha Brooke, JC Chasez, Meatloaf und The Scorpions.

Im Jahr 2000 coverte kein Geringerer als Ricky Martin “Private Emotion”, was ein riesiger Hit wurde. 2001 gaben THE HOOTERS ihre Wiedervereinigung bekannt und touren seit dem intensiv und dauerhaft.

Torsten Sträter

„Bei Sträter ist Idiotie nicht nur ein leeres Wort. Er erzählt von gebrochenen Menschen und Hunden, der Spargelsaison, dem Leben vor dem Tod im Ruhrgebiet und allen anderen wirklich sonderbaren Begebenheiten - und das alles mit einer angenehmen Stimme. Aber auch die stillen Nuancen, die fragilen Aufbauten der mattgrauen Zwischentöne des Miteinanders werden ausgelotet, die Haptiken genuiner Gefühle eindringlich erfahrbar gemacht. Das stimmt zwar nicht, klingt aber gut. überdies habe ich keinen Schimmer, warum ich diesen Text in der dritten Person geschrieben habe. Jedenfalls: Schön, dass Sie da sind“, so beschreibt sich der Shootingstar der Kabarettszene selber.

 

Im Sommer stand er noch vor 26.000 Zuschauer im Hannover auf dem Expo Plaza und verkürzte auf seine kurzweilige Art die Wartezeit der Besucher auf „Fury in the Slaughterhouse“, und nun beglückt er die Nümbrechter im kleinsten Rahmen der letzten Jahre.

Rüdiger Hoffmann

Was haben eine Comedy-Tour und eine waschechte Rock'n'Roll-Produktion gemeinsam? Nichts. Und genau deshalb möchte Rüdiger Hoffmann auch etwas ändern. In seinem 10. Live-Programm "Aprikosenmarmelade" hat der "Entdecker der Langsamkeit" nämlich das Gefühl, dass zu wenig Action in seinem Leben ist. Aber: Der Comedian grenzt sich ganz klar von seinen Kollegen aus der Volksmusik ab. Bei ihm gibt´s keine Drogen und keinen Gruppensex. "Ich komme aus Paderborn!

Wenn ich ein bisschen schummrige Puffatmosphäre haben will, dann fahre ich zur nächsten Kreuzung und warte bis die Ampel auf Rot springt." Comedian Rüdiger Hoffmann bleibt auch diesmal seinem Stil treu. Cool und dabei immer in einem für ihn angemessenen Tempo, nimmt er uns mit in seinen Alltag und seine fantasiereiche Gedankenwelt. Comedy-Fans – so viel ist sicher – können sich auf einen vielfältigen und vor allem lustigen Abend in aller Gelassenheit freuen, den ihnen Rüdiger Hoffmann garantiert versüßen wird.

Heino

Kurzer Rückblick in das Jahr 2013: Heino veröffentlicht sein bislang letztes Album „Mit freundlichen Grüßen“. Der große Barde covert jüngeres deutsches Liedgut. Deutschland diskutiert kontrovers. Die BILD-Zeitung fragt, ob er das einfach so machen kann. Heino und Pop-Musik?! Unbeeindruckt steigt das Album auf Platz 1 der Album-Charts ein und bricht Download-Rekorde. Wird nur kurz darauf mit Platin ausgezeichnet. Man darf getrost von einem Coup sprechen! Rammstein laden Heino kurz darauf zum Wacken-Festival ein. Der Unverwechselbare teilt sich mit der größten deutschen Rockband eine der größten Bühnen im Lande. Das Fachpublikum vor Ort reagiert begeistert. Die Frage, ob Heino auch Rock’n’Roll kann, wurde also ferner beantwortet.

Sprung ins Jetzt. Nach dem Coup ist bekanntlich vor dem Coup. Heino hat seiner Band neue Instrumente besorgt und die Verstärker auf 11 gedreht. Heißt im Klartext, dass Heinos neueste Veröffentlichung verdammt noch mal ein richtiges Rock-Album geworden ist! Die 13 neu-interpretierten Tracks hat Heino dabei dem eigenen Oeuvre entnommen - Heino covert Heino! Die Produktion klingt wie aktuelle Rock- und Metal-Veröffentlichungen von führenden Genre-Vertretern. Knackige Snare, fetter Bass, verzerrte Gitarren und insgesamt mehr Effekte als man es bislang von Heino-Platten gewohnt war. Und trotzdem bestimmt Heinos gewaltige Stimme natürlich weiterhin das Klangbild und bleibt zentrales Element der Aufnahmen.

Die wohl-bekannte Stimme in Kombination mit den gelernten Melodien der Klassiker sorgen mit den neuen, härteren Klängen für spannende Kontraste.  Sei es „La Paloma“, „Rosamunde“ oder der Titeltrack über den „Enzian“ - der Stilwechsel funktioniert. Heinos Gesang erhält einen neuen Ausdruck und eine moderne Facette während der typische Rock-Sound ein kantiges Fundament bietet. Bei aller technischer Finesse soll natürlich auch die neueste Veröffentlichung zuvorderst Spaß machen und es sei dann an dieser Stelle auch verraten, dass man sich auf das erste Video besonders freuen darf! Vor dem Hintergrund seiner grundsätzlichen musikalischen Kompetenz und Vielseitigkeit macht es dann auch Sinn, dass Heino in der kommenden Staffel die Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ verstärken wird. Interessante Vorstellung, wenn die beiden deutschen Ikonen Dieter Bohlen und Heino nebeneinander sitzen werden und junge Talente von Ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen werden. Und nächstes Jahr lädt Heino dann vermutlich Rammstein als Backing-Band zu seinem Auftritt bei Wacken ein! 

Konstantin Wecker

Seit 40 Jahren gehört Konstantin Wecker zur deutschen Liedermacher-Szene wie das Bier zu seiner Heimatstadt München. Beides ist ohne den einen oder das andere undenkbar. Ob mit Band, Streichorchester, im Duo mit Jo Barnikel oder Solo am Flügel - seit vier Jahrzehnten gibt der Musiker in Deutschland, Österreich und in der Schweiz Konzerte. So lange wie kaum ein anderer seiner Kollegen. Missen möchte er keine Minute davon, denn Konstantin Wecker hat sein Leben der Musik gewidmet - und damit auch seinen Anhängern: "40 Jahre auf der Bühne zu stehen ist Wahnsinn. Und zwar der schönste Wahnsinn, den man sich vorstellen kann."

Aus diesem Grund hat der deutsche Liedermacher seine aktuelle Tour 2014/2015 auch schlicht "40 Jahre Wahnsinn" getauft. Ein wahrlich wahnsinniges Jubiläum, das er von November an in vielen Städten mit seinen Fans feiern wird. Und wie. Mit dabei sind eine neue Band und eben diese schöne alte Liebe zu seinem Publikum, das ihm seit den 70er-Jahren treu verbunden ist und seine pure Lust am Leben und an der Musik teilt. Wer könnte diese Leidenschaft authentischer in Worte und Melodien fassen als Konstantin Wecker? Er ist seinen Idealen immer treu geblieben, ging stets schonungslos offen und ehrlich mit seinen grenzenlosen Höhenflügen und seinen dramatischen Abstürzen um.

Den Weg zu sich selbst und zu seinem Publikum hat Konstantin Wecker nie aus den Augen verloren. In seinem Programm wird er die Stationen seiner Karriere Revue passieren lassen, mit Klassikern wie "Genug ist nicht genug", "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist", "Sage nein", "Absurdistan" oder auch "Wut und Zärtlichkeit". Ja, Wut und Zärtlichkeit. Beides gehört für den streitbaren Künstler zusammen, denn auch zurzeit herrscht alles andere als der erhoffte Frieden im Land. Noch immer ist es an der Zeit, aufzustehen, sich einzubringen, zu schreien, zu lieben und die ganze Welt wärmend in den Arm zu nehmen. Der wachsame und engagierte Poet tat dies stets mit der ganzen Kraft seiner Worte und Melodien. Denn die soziale Kälte um uns herum hat längst den Gefrierpunkt erreicht. Auch das ist Wahnsinn. Auch deshalb ist Konstantin Wecker wieder unterwegs. Um Mut zu machen. Und Lust - auf den schönen Wahnsinn.

Stoppok

Schon immer schwamm Stoppok – mit Vornamen Stefan in Hamburg geboren, vomfünften Lebensjahr an in Essen aufgewachsen und so entscheidend vom Ruhrgebietgeprägt, mittlerweile im idyllischen Vierseenland Oberbayerns zu Hause – gegen denStrom. Wo andere um des lieben Erfolgs willen musikalischen Fast-Food-Modenfolgten, blieb er dem ehrlichen Handwerk treu: Der Blues, der Folk, der Rock’n’Roll,ja auch die besten Elemente eines progressiven Rocks – seine erste Gruppe, die„Stenderband“, orientierte sich einst nicht ohne Grund an den unvergleichlichen„Gentle Giant“ – waren und sind seine Basis.

Wo andere ihre Herkunft anenglischsprachiges Tralala verrieten, blieb er der deutschen Sprache und seinemRuhr-Dialekt treu. Und wo andere sich der Musikindustrie mit Haut und Haarenverkauften, behielt Stoppok – nach ernüchternden Erfahrungen – lieber alles selbstunter Kontrolle: Produziert selbst im eigenen Verlag „La-La-Land“ und fürs eigeneLabel „Grundsound“, entscheidet selbst über seine Außendarstellung, und verlässtsich auf ähnlich gepolte Freunde und Musiker wie Bernie Conrads, Danny Dziuk,Benny Greb oder Reggie Worthy.

Markus Krebs

Markus Krebs geht 2013 auf seine zweite Solotournee: in "Hocker-Rocker" versucht das Ruhrpott-Original schreiend komisch seine eigene Vergangenheit aufzuarbeiten und will wissen, warum Markus ist, wie er ist. In Zeiten, in denen er wieder anfängt an Ketten-Briefe zu glauben und wie der Weihnachtsmann auszusehen, wird Markus klar, was sich seit damals alles verändert hat. Der Onkel Doktor, der ihn auf eine Vorhautverengung untersucht hat, ist heute nicht mehr derselbe und die Geschwindigkeit in Markus’ Leben nimmt ständig zu. Außerdem hat man früher noch draußen auf der Straße gespielt, hat Sport gemacht und war fit. Heute gibt es "Spazierengehen" als Playstation-Spiel.

"Extrem hohe Gagdichte, jeder Satz ein Lacher." (Kaya Yanar)

Natürlich wird es auch wieder um seine Bekannten gehen, ohne die ein solches Programm gar nicht möglich wäre. So gibt es endlich mehr vom Vollpfosten, der schon als Kind so hässlich war, dass sogar ein Mutterschaftstest beantragt wurde. Aber immerhin ist er Multi-Tasking-Fähig: Er kann zur gleichen Zeit mehrere Sachen versauen. Und dann geht es mit dem Kegelclub noch auf eine unvergessliche Tour über die Reeperbahn, auf der sich unglaubliche Szenen abspielen. Der Mann hinter dem Bauch bleibt sich stets treu und packt seine skurrilen Geschichten unausgeprägt und bodenständig auf den Tisch – immer voll Panne, auf wahren Begebenheiten basierend und mit einer einzigartigen Gagdichte, die ihm letztlich auch den Sieg beim Comedy-Grand-Prix vor zwei Jahren bescherte.

Klaus Major Heuser Band

Star der Band ist nicht etwa der Sänger, sondern der Gitarrist: Klaus Heuser, auch bekannt unter dem Namen „Major“ und als langjähriges Mitglied der Kultband BAP. Wer weiß, wie ohne ihn Wolfgang Niedeckens Texte zum Klingen gebracht worden wären? Ob „Verdamp lang her” oder „Alles em Lot”, Klaus „Major” Heuser war nicht nur Gitarrist bei BAP, sondern auch prägender Komponist.

Seit 1999 geht Heuser nun bereits eigene musikalische Wege und vereint in seiner Musik Blues, gefühlvolle Balladen, einen Hauch von Country, ebenso Elemente des Jazz sowie American Folk Music und natürlich Rock. In Gummersbach präsentiert er mit seiner Band sein neues Album „57“. Aber nicht nur Heuser, sondern auch seine vier Kollegen Thomas Heinen, Matthias Krauss, Marcus Rieck sowie Sascha Delbrouck sind Meister ihres Fachs. Nicht umsonst sind sie seit Jahren erfolgreich unterwegs und nun auch endlich zum ersten Mal in Gummersbach zu sehen. 

Norman Keil

Nach der Veröffentlichung seiner Solo-Scheibe „Staubige Platte“ und zahlreichen Konzerten, unter anderem im Vorprogramm von Gregor Meyle, stellt er sich seit geraumer Zeit einer neuen Herausforderung: Norman Keil ist Gitarrist und Co-Autor bei „wingenfelder:Wingenfelder“, dem neuen Musikprojekt der ehemaligen „Fury in the Slaughterhouse“-Köpfe Thorsten und Kai Wingenfelder. Seit knapp zwei Jahren ist Keil mit den Jungs unterwegs. Mit „Besser zu zweit“ und dem wunderschönen Nachzügler „Off the record“ wurden bereits zwei Platten veröffentlicht und mittlerweile drei erfolgreiche Tourneen absolviert.

„Norman habe ich über Jens Krause kennengelernt“, erinnert sich Thorsten Wingenfelder. Musikproduzent Krause, der für das „Fury“-Kultalbum „Mono“ verantwortlich zeichnete, war Dozent im Musikercamp 2006 in der CD-Kaserne in Celle; Keils Musik gefiel ihm auf Anhieb. Aus dem Fördercamp entstand eine Freundschaft; Krause wurde Keils Co-Produzent. Mittlerweile arbeiten beide als Songschreiber zusammen, komponieren für die „Welthitmaschine“ Songs und Texte von Pop bis Dance.

Krause war es dann auch, der Norman Keil bei Thorsten Wingenfelder, der für das neue Projekt „wingenfelder:Wingenfelder“ Instrumentalisten suchte, als Gitarrist ins Gespräch brachte. „Ich war mir zunächst nicht sicher, ob ich das wirklich machen will“, sagt Keil, denn einem Solokünstler falle es zunächst immer schwer, sich als Instrumentalist in einem Projekt mit anderen „Köpfen“ unterzuordnen. Doch Thorsten Wingenfelder wollte „mehr als nur einen typischen Gitarristen“. Das erste gemeinsame Konzert fand am 28. April 2010 in Regensburg statt. Mittlerweile ist Norman Keil aus dem musikalischen Gefüge der Wingenfelder-Brüder nicht mehr wegzudenken. Die aktuelle Single „Perfekt“ stammt aus seiner Feder, der Text entstand zusammen mit dem Marburger Singer-Songwriter Jan Heuser alias „Janne“, bei den Stücken „Revolution“ und „Irgendwann zurück“ hat er an der Musik mit komponiert.

Die Prinzen

Die Prinzen schauen auf über zwanzig bewegte, rastlose und vor allem sehr erfolgreiche Jahre zurück – und sie lassen keinen Zweifel, dass auch in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.

Ihr Erfolg besteht für die sieben Musiker in der permanenten konstruktiven Reibung, dem Enthusiasmus und dem gemeinsamen Willen, das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. „Es geht nicht nur um die beiden bunten Vögel, die vorn stehen“, erklärt Sebastian Krumbiegel, „sondern wir sind eine Band, die aus fünf Sängern und zwei Instrumentalisten besteht und die alle Entscheidungen demokratisch trifft. Es geht um alle sieben, denn wenn ein Rädchen ausfällt, sind die Prinzen nicht mehr die Prinzen.“

„Wir fühlen uns schon ein bisschen wie eine Familie und haben ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, das wir auch sehr bewusst pflegen“, erklärt Tobias Künzel. Längst sind die Prinzen zu einer Institution in der deutschsprachigen Musik geworden.

Mit über 6 Millionen verkauften Tonträgern, 16 Gold- und 6 Platinplatten, zwei Echo-Music-Awards und zahlreichen anderen Preisen sind sie eine der erfolgreichsten deutschen Popbands. Über fünf  Millionen Menschen begeisterten sie seit 1991 auf ihren Konzerten.

Luxuslärm

Nach dem Riesenerfolg mit ihrem letzten Album „Carousel“, setzt die Deutschrockband „Luxuslärm“ aus Iserlohn nun noch einen drauf. Ihr neuestes Album „Alles was du willst“ entert die deutschen Album-Charts dieser Woche auf Platz vier und ist damit unmittelbar hinter Mike Oldfield der zweithöchste Neueinsteiger. Zuvor hatte bereits die erste Single-Auskopplung „Einmal im Leben“ sämtliche Airplay-Charts erobert und läuft auf allen Kanälen.

Mit Ihrem vierten Studioalbum „Alles was du willst“ hat sich die junge Band endgültig im Rockbusiness etabliert. Die 14 Songs des neuen Albums folgen in etwa jener feinen Dramaturgie, die auch Live-Konzerte der Band auszeichnet. Und genau dort liegen neben dem Texten und Komponieren die besonderen Stärken der Band, denn Luxuslärm ist und war schon immer ein Live-Erlebnis. Gerade für und mit ihren Fans entwickelt die fünfköpfige Band um Frontfrau Janine „Jini“ Meyer ihre ganze Kraft und Stärke. 

Helge Schneider

Nachdem Helge im letzten Jahr das Sommer, Sonne Kaktus Album und den neuen Film herausgebracht hatte, wollte er eigentlich ein bisschen kürzer treten, aber dann dachte er: „Ich habe gerade so eine tolle Band zusammen, dann machen wir noch eine Tournee.“

Bei dieser Band, handelt es sich um die „Dorfschönheiten“ in der sich langjährige Weggefährten wie Peter Thoms (Percussion), Carlos Boes (Blasinstrumente), Sandro Giampiedro (Gitarre), Schöntrommler Willy Ketzer sowie die beiden „Neuen“ Kai Struwe (Bass) und Rainer Lipski (Tasteninstrumente) die Töne virtuos zuspielen. Und auch die i-Tüpfelchen der Show, Superstar Sergej Gleithman und Teekoch Bodo Oesterling werden hier schon mit angekündigt.

Helge: „Das sind alles Leute, die sich als Musik-Heinis nicht so wichtig nehmen. Die direkte Weiterentwicklung meiner langjährigen Band „Hardcore“, mit der ich in der Anfangsphase lange zusammengespielt habe. Danach hatte ich viele verschiedene Konstellationen, die auch alle schön waren. Aber jetzt bin ich, wie damals, wieder völlig frei, kann einfach nur tanzen, Quatsch machen, singen, und Instrumente spielen, weil dieser Klangkörper auch ohne mich ganz interessant spielt und vor allen Dingen einzigartig. Helges Hits, von Telefonmann bis Sommer, Sonne Kaktus, werden so dargeboten, wie sie sein Publikum noch nie gehört hat...

Es passt, dass auch das Lied „Katzeklo“ gerade 20 Jahre alt geworden ist. Helge widmet seinem Hit das aktuelle Album „LIVE AT THE GRUGAHALLE“ ein Konzertmitschnitt vom März diesen Jahres, welcher auch schon einen Eindruck davon gibt, was die Fans bei der bevorstehenden Sommertournee erwartet!

In Extremo

In den letzten Jahren zählen In Extremo zweifellos zu den erfolgreichsten Rockbands Deutschlands! Nach dem 2008er Gold-Album „Sängerkrieg“ rauschte auch „Sterneneisen“ 2011 direkt aus dem Rock- Orbit auf Platz Eins der deutschen Albumcharts und wurde wieder „vergoldet“. Ob Europa, Mexiko, Argentinien, Chile, USA, Russland oder China: IN EXTREMO bereisen die ganze Welt und verkauften bislang über 1 Million Tonträger und erhielten eine Goldauszeichnung nach der nächsten. Es ist die unvergleichliche und ureigene Musikwelt In Extremos, die jedes ihrer Alben zu einem erneuten Highlight der deutschen Rockmusik macht. In ihren Songs offenbart sich durch den Einsatz historischer Instrumente und vor Lebensfreude strotzender Texte eine oft vergessene Klangwelt, die jedoch mühelos im hier und jetzt ihren festen Platz findet. Keine Frage: In Extremo sind heute die wichtigsten Spielmänner ihres Genres.

Im Herbst 2013 erschien das neue Studioalbum „Kunstraub“ und erntete Silber bei der Chartplatzierung hinter der unumschiffbaren Helene Fischer. Direkt nach der Veröffentlichung ging es natürlich auf Kunstraubzug quer durch Europa, der 2014 weitergeführt wird und es gibt neue Ziele: Burgen, Schlösser und Festungen. Die Band freut sich mächtig auf eine tolle Open Air Saison 2014 in wunderschönen Kulissen mit fulminanter Live- und Pyroshow und wird mit ihrer explosiven Liveshow auch auf den Festivals zu begeistern wissen.

Dritte Wahl

Im Herbst 1988, also noch im Untergrund der DDR-Kultur, gaben die drei Rostocker Gunnar, Busch'n und Krel ihr erstes Konzert in der Schülerspeisung Rostock/Evershagen. In ironischer Anspielung auf ihr eigenes Spielvermögen sowie der gesellschaftlichen Bedeutung von Menschen mit Widerspruchsgeist nannten sie sich "Dritte Wahl". Ein wüstes Gemisch aus Coverversionen (u. a. Die Toten Hosen, Die Goldenen Zitronen, Sex Pistols) und eigenen Songs hatte schon von Anfang an seinen eigenen Reiz! Sie verstehen es wie kaum eine andere Band, Elemente des Punk und Metal druckvoll mit ausdrucksstarken Texten zu verbinden.

Live entwickelt sich die Band zu einem richtigen "Renner". Ehrlich vermitteltes Lebensgefühl voller textlicher und musikalischer Dynamik verschmilzt mit einem wilden Pogo-Reigen vor der Bühne. Januar 2005. Ein harter Schicksalsschlag trifft die Band. Am 17.01.2005 verstirbt Bassist und Bandgründungsmitglied Marko Busch'n Busch nach langer schwerer Krankheit. Für Gunnar und Krel war aber schnell klar, dass sie die Band weiterführen, und die schon begonnenen Aufnahmen zum neuen Album zu Ende bringen wollen. Mit Stefan (voc, bg) wurde ein neuer Mann für den Bass gefunden, der Busch'n seitdem würdig vertritt.

Ralf Metzenmacher

Seit den frühen 1980er Jahren beschäftigt sich Metzenmacher nachweislich mit der Malerei. Während seines Studiums und neben seiner Tätigkeit entstanden zahlreiche Gemälde (Genreszenen und Stillleben), die in seinem Buch „Die andere Welt“ dokumentiert sind. Er sieht sich als Vertreter und sogenannter „Vorreiter“ der Retro-Art Malerei: eine neue Mischung von Kunst und Design als Spiegel der Gegenwart.

Für Metzenmacher ist Retro nicht einfach nur ein Trend, sondern eine Gegenposition zur Kunst der 80er und 90er Jahre. „Die Retrowelle der 90er Jahre ebbte nicht pünktlich mit dem Jahrtausendwechsel ab, sondern rollt ungebremst weiter durch die Gesellschaft und ist aktueller denn je. Das wiederum ist ein deutlicher Hinweis, dass es sich nicht einfach um einen Trend handelt, sondern um eine größere soziologische und gesellschaftliche Veränderung, die das Neue kreiert ohne lediglich eine Kopie zu sein.“

Seine großformatigen Werke stehen in der Tradition des Fantastischen Realismus. Metzenmacher schafft spannende Synergien zwischen der Pop-Art und der Stillebenmalerei des Barock. Metzenmacher studierte von 1986 bis 1991 Objekt- und Produktdesign mit dem Schwerpunkt Malerei und Zeichnung an der Fachhochschule Aachen bei Christiane Maether und Ulf Hegewald. Von 1991 bis 2004 war er als Direktor bei der Puma AG beschäftigt.

Seit 2004 ist er als freischaffender Künstler tätig. Er lebt und arbeitet in Bamberg.

Thorsten Wingenfelder

 

Die Reihenfolge hat sich bis heute zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung noch nicht komplett verschoben, dort ist Thorsten Wingenfelder immer auch der Gitarrist und Songschreiber, ein Teil bei „wingenfelder:Wingenfelder“, der Solosänger mit den „Unperfekten“, der Musiker. Mit seinem älteren Bruder Kai und drei weiteren Musikern gründete er 1987 die Rockband „Fury in the Slaughterhouse“ in Hannover. Der Band gelang in den folgenden Jahren eine der erstaunlichsten Erfolgsgeschichten der deutschen Musikszene. Ihre Songs „Time to wonder“,  „Won´t forget these days“, „Radio Orchid“, „Every Generation Got Its Own Disease“ u .v .m. wurden zu Klassikern der deutschen Rockgeschichte.

22 Jahre  später spielt Thorsten Wingenfelder mit „Fury“ nach mehr als 4 Millionen verkaufter Alben, 2 Solo-CD's, diversen Auszeichnungen und unzähligen - teils weltweiten - Tourneen eine sehr emotionale Abschiedstour vor mehr als 100 000 Zuschauern und verlässt die großen Bühnen-Bretter dieser Welt.

Schon zwei Jahre früher - als sich die Veränderung bei der Band abzeichnete - entdeckte Thorsten Wingenfelder seine alte Leidenschaft, die Fotografie wieder. Der Musiker vertraute seinem Bauchgefühl und wagte den Neustart. Und dies mit erstaunlicher Intensität und noch erstaunlicherem Erfolg. „In seinem Spezialgebiet, der Porträtfotografie, kann das Multitalent schon nach kurzer Zeit überraschende Akzente setzen“, schreibt das Magazin PHOTOGRAPHIE im Januar 2010.

Nach mehreren Porträtausstellungen wagte sich Wingenfelder 2011 erstmals für das große Ausstellungsprojekt „GeZeiTeN“ an das Thema maritime Landschaftsfotografien. Und auch hier zeigte sich Wingenfelders ungewöhnliches Gespür für „das andere Bild“. Nach weiteren Porträtausstellungen kommt Thorsten Wingenfelder 2013  mit einem Teil seiner erfolgreichen „GeZeiTeN“-Ausstellung nun auch das erste Mal als Fotograf ins „Haus der Kunst“ in seiner Heimat Nümbrecht.

Seit 2010  macht Thorsten Wingenfelder auch wieder musikalisch von sich reden. Bei „wingenfelder:Wingenfelder“ begeht er mit seinem Bruder Kai - dem ehemaligen Sänger der „Furies“ - von nun an deutschsprachige Wege. 2011 erscheint das hochgelobte Debütalbum „Besser zu zweit“ der beiden Brüder und bringt sie wieder in die Charts und auf die Bühnen dieser Republik. Der Erfolg wiegt umso schwerer, da die beiden nahezu alles - vom Video bis hin zur Grafik - sowie auch alle geschäftlichen Dinge selbst erstellen und in der eigenen Hand haben. Im Augenblick planen sie nach fast 70 Shows in 2012 die Aufnahmen zu ihrem neuen Album „Selbstauslöser“, das 2013 erscheinen wird.

Thorsten Wingenfelder - Musikant , Fotograf und Ideenhaber

 

Katja Werker

"Wenn sie spielt, steht die Welt still.“ So lautete nur eine der vielen Überschriften, die Journalisten und Journalistinnen bisher über diese Ausnahmekünstlerin verfasst haben - und in erster Linie beschreiben sie damit wohl Katjas unglaubliche Stimme, die auf direktem Wege das Herz berührt.

 

Katja gewann in ihrer Laufbahn etliche Musikpreise, war eine "one woman band" im Vorprogramm von Alanis Morisette, supportete Stefan Stoppok, der sie seit Jahren bei ihren CD- Produktionen unterstützt, untermalte eine Lesetour von Paul Lukas ("element of crime") mit ihren Songs und veröffentliche von 2001 bis 2008 bei verschiedenen Major-Plattenfirmen (BMG, SPV, EMI) drei englischsprachige Alben, von denen das Debütalbum aus dem Nichts in die deutschen Albumcharts einstieg.

2011 erschienen gleich 2 deutschprachige Alben: "Neuland" (t3- records ), und Mittem im Sturm“ (STOCKFISCH). Mit Ihren Songs „Mitten im Sturm“ und „Is´mir egal“ war sie 2011 und 2012 wochenlang weit oben in der deutschen Liederbestenliste vertreten.

 

Katjas Bühnenauftritte sind stets ein Erlebnis, denn die charismatische, aber ebenso scheue Musikerin bedient alles andere als ein Klischee. Dabei vermischt Katja, ausgehend von ihren Wurzeln als Singer- Songwriterin, ihre feinfühligen Songs mit Jazz, Pop und Funk - Elementen. Allenthalben blitzt sogar ein wenig Punk auf: Absolut hörenswert!

Biber Herrmann

“Biber Herrmann ist einer der authentischsten und wichtigsten Folk-BluesKünstler in unserem Lande und darüber hinaus. Den traditionellen Blues spielt er mit einer Lebendigkeit, die Herz und Seele berührt. Seine eigenen Songs greifen den Blues auf und führen ihn weiter zu einer Musik, die ihre eigene Sprache, Färbung und Tiefgang gefunden hat. Ich schätze unsere Zusammenarbeit sehr. He‘s a real soul brother, und glauben Sie mir, ich weiß, von was ich rede.“

Kein Geringerer als der legendäre Konzertveranstalter Fritz Rau, der neben den Rolling Stones und Eric Clapton die ganze Welt-Elite des Blues, Rock und Pop nach Deutschland und Europa gebracht hat, adelt den Songwriter und Gitarristen mit diesen Worten.

Zu Recht, denn mit über 100 Konzerten pro Jahr gehört Biber Herrmann zum festen Kern der europäischen Gitarren-Szene. Auf seinem aktuellen Album „Love & Good Reasons“ steuert er mit rauchiger Stimme auf die verborgenen Winkel der Seele zu, erzählt von Liebe und Schatten, von Brüchen und Neuanfängen und dem unbedingten Drang, seinen eigenen Träumen und Visionen zu folgen. Dabei richtet er seinen Blick ebenso auf die politisch-soziale Weltbühne und bezieht Stellung zu Themen wie Krieg, Terror und Umweltpolitik. Wenn der Saitenzauberer dann zur Blechgitarre greift, zelebriert er einen leidenschaftlichen und glaubwürdigen Blues, bei dem die Zeit still zu stehen scheint.

Biber Herrmann wurde 2012 als musikalischer Repräsentant für Fritz Raus Jubiläums-Tour „50 Jahre American Folk Blues Festivals“ verpflichtet. Die langjährige Zusammenarbeit mit dem Grandseigneur der Konzertbranche erreichte damit einen vorläufigen Höhepunkt und setzt sich seitdem erfolgreich fort. Herrmann wurde 2012 für den German Blues Award nominiert.

Die Liste der Künstler, mit denen er bereits die Bühne teilte, ist lang. Hermann Rarebell (Scorpions), Pete York, Werner Lämmerhirt, David Munyon, Spencer Davies, David Knopfler, Colin Wilkie, Peter Finger, Louisiana Red, Little Willie Littlefield, Klaus Weiland und Yannick Monot sind nur einige der Namen.

Ein Muss für alle Fans von akustischem Fingerstyle – Blues und Singer /Songwriter.

http://www.tomlueneburger.com

David Munyon

David Munyon (60) ist ein Rootsmusiker und Singer-Songwriter aus Dothan/Alabama. Sein gesamtes Repertoire besteht aus nahezu 600 einzigartigen Liedern, die sich stetig abwechselnd und nie langweilig zwischen den Stilrichtungen Blues, Country, Folk und Rock bewegen und allesamt immer sehr tiefgründige, teilweise autobiografische Geschichten aus seinem bewegten Leben erzählen. Jeder Song für sich ist ein musikalisches Kleinod.

David Munyon, der in Fachkreisen gerne in einem Atemzug mit Bob Dylan, Neil Young und Townes van Zandt genannt wird, ist außerdem als gefragter Songwriter, für so bekannte und namhafte Künstler wie Eric Burdon und Jennifer Warnes, tätig. Bereits zum wiederholten Mal interpretiert Altmeister Eric Burdon auf seiner aktuellen CD Soul of a man, mit GTO und Never give up Blues, gleich zwei von Davids großartigen Songs.

Wenn David Munyon sein dickes Songbuch aufschlägt und zu spielen und zu singen beginnt, ist Unterhaltung auf höchstem musikalischen Niveau und 'Gänsehautfeeling' angesagt: Ein ganz besonderer Live-Act den man unbedingt gesehen haben muss! In Nümbrecht wird David Munyon sein neues Album "Water Side - The Story of Sonny Hamm" präsentieren.

"Probably one of the best Songwriters ever!" Brian Wilson

"Dave Munyon to me is one of the last remaining mysteries on the planet. We've never met but I feel that I know him personally due to the wonderful, modern day white boy Blues Songs that he conjures up. Dave and his wife Dixie ARE the Southern States. Hope we can meet some day!"

Eric Burdon

"David is a Preacher!" Johnny Cash

Pe Werner

Pe Werner ist Singer-Songwriterin, Buchautorin und Kabarettistin mit Wohnsitz in Köln. Die Sängerin ist in vielen verschiedenen Genres zu Hause. Ob Theater, Philharmonie oder Kleinkunstbühne, ob mit Big Band, Symphonieorchester oder Rockformation, Pe Werner liebt die Abwechslung. „Ich passe eben in keine Schublade – ich bin eine Kommode“  Der gebürtigen Heidelbergerin wurde das Talent bereits in die Wiege gelegt. Mit drei Jahren rezitiert sie Wilhelm Busch Gedichte, spielt an der Jugendbühne ihrer Schule unter anderem die Polly in Brechts DREIGROSCHENOPER, komponiert seit sie 16 ist eigene Songs.  Ihre Kabarettsporen verdient sie sich in den 80gern in der Poltikabarettgruppe DUSCHE in Mannheim. Hat Gastauftritte im Hildebrands SCHEIBENWISCHER und erhält den Schweizer Kleinkunstpreis mit dem DUO PS.

Ihr Debütalbum WEIBSBILDER (1989) findet große Anerkennung in der Musikbranche.  Für das zweite Album KRIBBELN IM BAUCH (1991) erhält sie die GOLDENE SCHALLPLATTE. Der Textdichterpreis der GEMA (Fred Jay Preis), zwei ECHO-Auszeichnungen und weitere Preise folgen. Neben kabarettistischen Soloprogrammen veröffentlicht Pe Werner bis heute 14 CDs, textet und komponiert für andere Interpreten (Katja Ebstein, Milva, Barbara Schöneberger, Stefan Gwildis, Mireille Mathieu, u. v. a.), arbeitet als Schauspielerin in TV und Theater.  2011 erhielt sie den German Jazz Award für ihr Konzeptalbum „IM MONDRAUSCH“.  Im Sommer 2011 erschien das neue Album: „mit großem Besteck!“  Umspielt von der WDR Big Band interpretiert Pe Werner Gassenhauer, Couplets und Schlager aus den 20er und 30er Jahren. In 2012 veröffentlicht sie die Live-CD „Turteltaub“ und arbeitet mit der HR Bigband am in 2013 erscheinenden Album.  Im Winter 2013 ist Pe Werner mit ihrem musikalisch starken und humoristischen Weihnachts-Special „Gans oder gar nicht“ unterwegs.

Klaus Lage

Nachdem Klaus Lage mehr als 30 Jahre lang bei seinen Konzerten mit Bands in unterschiedlichsten Besetzungen aufgetreten war, machte er 2010 zum ersten Mal wieder das, was er bereits in den 70er Jahren in Berliner Clubs getan hatte: Auftritte als Solist - nur Stimme und Gitarre - ganz allein.

Die für ihn - dem seit 3 Jahrzehnten etablierten Rocksänger - sowohl als Abwechslung wie auch als Herausforderung gedachte Tournee „Alleingang“ erwies sich als erfolgreiche und von Publikum wie Presse begeistert aufgenommene Art des Solo-Entertainments. Unter dem Programmtitel „Zeitreisen“ folgt in 2013 nun seine neue Solotournee. Der Name des Programms ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen: Klaus Lage spannt in Liedern und Geschichten einen zeitlichen Bogen von seinen nicht nur musikalischen Anfängen bis zur Gegenwart.

Von damals, Ende der 1970er Jahre, als er beim „Berliner Rock Ensemble“ ausstieg, um mit deutschsprachigen Liedern unter eigenem Namen aufzutreten, und sich die ersten Sporen als rockiger Liedermacher in den Berliner Folkclubs verdiente. Von seiner ersten Single „Alle ham´s geschafft außer mir“, deren Behauptung sich bald darauf als recht unzutreffend erwies.

Denn es folgte eine bemerkenswerte Karriere mit vielen Höhen und auch manchen Tiefen. Chartserfolge, Gold- und Platin-Schallplatten, Top-Ten-Hits (von denen mit „1001 Nacht“, „Faust auf Faust“ und „Monopoli“ drei zum Kanon der deutschen Liedkultur gehören), unzählige ausverkaufte Konzerte mit seiner Band in fast allen Hallen des Landes, und immer wieder auch das Engagement für wichtige gesellschaftliche Anliegen, vor allem für die Friedens-, Gewerkschafts-und Umweltbewegungen. Denn nie hat sich Klaus Lage vom Scheinwerferlicht des Erfolgs blenden lassen, nie hat er seine soziale Herkunft (seine ersten Berufe waren Erzieher und Sozialarbeiter) und seine künstlerischen Wurzeln (Blues und Rock) vergessen. Und immer wieder ging er seine eigenen Wege abseits der Trampelpfade, ist in andere Stilrichtungen (Lieder, Jazz, Pop, Chanson) eingetaucht, hat Neues ausprobiert, ist Risiken eingegangen.

Die Konstante dabei: seine Stimme, die sowohl rau und rauchig, zart und sensibel, als auch frech und witzig klingt, vor allem aber immer unverwechselbar. Auch ganz allein, nur von einer Gitarre begleitet, vermag sie einen Raum auszufüllen und beim Publikum wohlige Schauer auszulösen. Das hat die erste Solotour glänzend gezeigt. Und bei der neuen Solotour „Zeitreisen“ in 2013 wird das ganz bestimmt wieder der Fall sein. Wenn Klaus Lage sehr bekannte und weniger bekannte, ältere und neue Lieder singt, wenn er die Freiheit des Soloartisten für spontane Einlagen nutzt, von Erfahrungen und Erlebnissen auf seinem langen Weg erzählt, ohne in Nostalgie zu versinken. Davor schützt ihn auch sein komödiantisches Talent, das er bei diesem Programm sicher auch aufblitzen lassen wird.

Ein ebenso spannender wie unterhaltsamer Abend steht ins Haus. 

Tom Lüneburger

Nachdem Tom Lüneburger mit der ersten Single ”We are one” (Duett mit Stefanie Kloß, der Stimme von Silbermond) seine höchste Chart-Platzierung erzielte, eine erfolgreiche Headlinertour absolviert und als Support auf der Silbermond-Europaclubtour überzeugt hat, folgt nun die zweite Single „Tonight“ aus seinem aktuellen Album „Lights“, die Tom eigens im Studio in einer Version aufgenommen hat.

"Tonight ist ein Song, der mich schon lange begleitet und immer wichtig war. Er vereint so viele widersprüchliche Emotionen wie Zuversicht, Zweifel, Hoffnung und die starke Sehnsucht nach einem Moment grenzenloser Vollkommenheit und Freiheit. Auch im Moment des größten Zweifels gibt es immer einen Weg zum Licht." (Tom Lüneburger)

Bevor Tom mit seinem Freund Stoffel am Piano nun wieder auf eigene Tour geht und auch in Gummersbach gastiert, stand er ganz allein als Support der großen „Himmel auf - Hallentour“ von Silbermond vor vielen tausenden Menschen auf der Bühne. Das kann man nur mit einer außerordentlichen Bühnenpräsenz und einer einzigartigen Stimme. 

Uli Türk

Uli Türk ist ein bekannter Liedermacher und Gitarrist aus dem Oberbergischen. In den 80er Jahren wurde es als Gitarrist von Rezitator Lutz Görner weit über die Kreisgrenzen bekannt, absolvierte weit mehr als 2.000 Auftritte, wirkte an 20 Schallplatten mit trat mehrfach in Radio- und TV-Sendungen auf.

Im Anschluss widmete sich Türk wieder seiner Solo-Arbeit, schreibt Kinderlieder, präsentiert Gedichtsreihen und schreibt Songs für Künstlerinnen wir Katja Ebstein. Darüber hinaus entstehen neben seiner Arbeit als Gitarrenlehrer viele Hörfunkproduktionen für den WDR und eigene Kompositionen für die „Sendung mit der Maus“.

Seit mehreren Jahren ist Türk aber auch wieder musikalisch unterwegs. Neben Programmen wie „Heine für Kleine“, „Goethe & Co.“ sowie „Türk bringt Tucholsky“ konnte bei seinen Konzertinterpretationen auch immer sein Liebe zur der Musik von Paul McCartney, John Lennon und Eric Clapton durch, die auch die Auftritte seiner neuen Band „Ear Tobacco“ - die er zusammen mit Norbert Jorzik erfolgreich vorantreibt – in Teilen prägt.

Folglich stammen auch die Songs im ersten Teil des Programms von John Lennon und Paul McCartney. Doch Türk und Jorzik spielen nicht einfach nach – nein - sie spielen die Beatles-Songs neu, transportieren sie durch ihre unaufdringliche Virtuosität in neue musikalische Welten.

Im zweiten Teil bringen die beiden Musiker neue Songs aus der Feder von Türk.
Freuen Sie sich auf zwei Stunden mit Uli Türk und Norbert Jorzik; und - es darf geraucht werden, allerdings nur die Musik!

Joshua Carson

Joshua Carson ist ein herausragender Singer/Songwriter und Liedermacher aus Deutschland, der mit Texten und Melodien überzeugt, die in die Tiefe gehen und den Augenblick überdauern. Von der Presse wurde er als „Amerikanischer Reinhard Mey“ bezeichnet, und als „Bester Solo-Act Deutschlands“ begeisterte er mit seinen deutschen Songs unter anderem im Vorprogramm von Liedermacher Heinz Rudolf Kunze.

Aber Joshua Carson komponiert, schreibt und produziert nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Musiker verschiedenster Genres, sowie für Film und Werbung. Mit seinem aktuellen Album „AUF UND DAVON“ stellt der Liedermacher, Singer und Songwriter Joshua Carson erstmals sieben seiner deutschen und acht seiner englischen Songs, sowie den Titel „Das Meer“, der aus der Feder von Liedermacher-Altmeister Reinhard Mey stammt, auf einer einzigen CD vor.

Gregor Meyle

Musikgrößen wie Xavier Naidoo oder Stefanie Heinzmann gehören zu seinen größten Fans. Talententdecker Stefan Raab attestiert ihm: „Du bist einer der begnadetsten Songwriter“. Ebenso begeistert ist Starkoch Tim Mälzer, der ihn regelmäßig als musikalischen Gast in sein Restaurant „die Bullerei“ nach Hamburg einlädt. „Der Pate der deutschen Soulmusik“, Edo Zanki, verneigt sich musikalisch vor ihm, und nimmt seinen Song „Finde Dein Glück“ in einer eigenen Version auf. Ganz offensichtlich ist der Weg, den der deutsche Songpoet Gregor Meyle eingeschlagen hat, der richtige.

Ab Oktober 2012 ist der Songpoet auf „Meile für Meyle“ Herbst-Tournee. Im Gepäck hat er sein drittes Studioalbum, das ebenfalls „Meile für Meyle“ heißt und seit dem 27. April im Handel ist. Doch nur vor Ort gibt es persönliche Geschichten zur Entstehung der lyrischen Songs und die witzigen Zwiegespräche zwischen Gregor und seinen Bandkollegen wie Keyboarder und Akkordeonspieler Ingo Wolfgarten, die einen humoristischen Gegenpol zu den oft ernsten und tiefgehenden Texten darstellen. Egal ob spaßig oder gefühlvoll immer wieder wird klar, dass alles was Gregor Meyle schreibt, singt oder erzählt 100% authentisch ist und nicht nur eine Bühnenversion des Künstlers. Denn ein guter Musiker „spürt was er spielt“ und selbst wenn die Botschaft eines Songs einmal trauriger ist, schwingt immer Neugier, Hoffnung und jede Menge Optimismus mit.

Das neue Album „Meile für Meyle“ führt fort, was „So soll es sein“ und „Meylenweit“ angefangen haben und bedeutet - auch dank der Beteiligung von Erfolgsproduzent Christian Lohr (Joss Stone, Gianna Nannini, Christina Stürmer) - einen musikalischen „Meylenstein“ für den Künstler. Mit dieser Veröffentlichung hat Gregor den Begriff Nachhaltigkeit im Casting-Show-Business neu definiert und klar gemacht, dass es etwas zu bedeuten hat, wenn man als weltweit erster und einziger Casting-Show-Kandidat mit selbstgeschriebenen Songs bis ins Finale von „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ (Stefan Raab: TV Total) vordringt. Denn auch fünf Jahre danach steht Gregor Meyle nach wie vor erfolgreich auf der Bühne und ist „Meile für Meyle“ auf dem Weg weiter nach oben.

Fools Garden

„Wenn man in Russland live vor über 100.000 und im chinesischen Fernsehen vor 30 Millionen Menschenaufgetreten ist, wenn man Musik schreibt, die überall auf der Welt gehört wird und man weit mehr als sechs Millionen Platten verkauft hat, und wenn man ein Lied komponiert hat, das in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde und heute bereits als Klassiker gilt – dann muss man niemandem mehr etwas beweisen.„ 

LADIES AND GENTLEMEN: FOOLS GARDEN, DIE FREIE BAND.

Lemon Tree war definitiv ein Segen. Der Song kam zu mir, als ich auf meine Freundin wartete und mir war sofort klar, dass der Song etwas ganz Besonderes ist. Ein Tag Produktion – der Rest ist Geschichte, die bis heute andauert“, erzählt Sänger Peter Freudenthaler. Erfrischenderweise kokettieren FOOLS GARDEN nicht mit dem vermeintlichen Fluch, den so ein Welthit mit sich bringen kann. Im Gegenteil, sie spielen „Lemon Tree“ auch heute noch gerne live und sind nach wie vor stolz auf den Song. „Der Song war fast überall auf der Welt erfolgreich, warum sollten wir diesen wichtigen Teil unserer Karriere verleugnen? Wir machen Musik, geben Konzerte und können gut davon leben – was wollen wir mehr?“

FOOLS GARDEN spüren keinen Druck, deswegen müssen sie sich nicht dauernd profilieren. Auch wenn sie vordergründig in der deutschen Musiklandschaft nichtständig präsent sind. Die Band war umtriebig in den letzten Jahren. Sie haben live gespielt, waren nach der Veröffentlichung des „Best Of“ Albums unter anderem auch akustisch und unplugged unterwegs. In kleinen Clubs, fern vom großen Spektakel und, sie haben sich Zeit genommen. Vielleicht ist das ein Rezept? Die Musik nicht zu zwingen und die Songs auf sich zukommen zu lassen. Eventuell geraten sie dann besonders gut. Für ihr Album „WHO IS JO KING?“ haben FOOLS GARDEN sich jedenfalls zweieinhalb Jahre Zeit gelassen. Und es hat sich gelohnt.

Bell Book & Candle

Was kann es für eine Band Schöneres geben, als gleich mit der ersten Single einen Riesenhit zu landen. Eine Nummer, an der keiner vorbei kommt - nicht nur hier, sondern in vielen weiteren Ländern. So geschehen bei Bell Book & Candle. „Rescue Me“ heißt das gute Stück, das millionenfach über die Verkaufstresen gereicht wurde, in über 20 Ländern die Charts anführte und die drei Musiker zu den wenigen deutschen Bands mit internationalem Erfolg aufsteigen ließ. Was kann es für eine Band Schwierigeres geben, als gleich mit der ersten Single einen Riesenhit zu landen? Oftmals von einem Teil der Medien nur auf dieses eine Lied reduziert zu werden. Die Kehrseite der Medaille von Bell Book & Candle. Das Trio hat sich für den steinigen, aber durchaus ehrlicheren Weg entschieden.

 

Sie wollten immer eine Band sein, eigene Songs spielen. Weil sie sich und ihren Fans treu blieben, können wir nun mit Jana Groß, Hendrik Röder und Andy Birr das 20jährige Bandjubiläum feiern. Die zwei Bandjahrzehnte gleichen einer rasanten Achterbahnfahrt.  Die Fakten: Weit mehr als zwei Millionen verkaufter Tonträger, über 1500 Konzerte zwischen Texas und Templin. Gold, Platin, Goldene Europa und Goldene Kamera. Soundtracks für den „Schimanski“ und die ARD-Serie „Das Beste aus meinem Leben“, Support für Whitney Houston und Roxette, sowie fünf Studioalben („Read My Sign“ – 1997, „Longing“ – 1999, „The Tube“ – 2001, „Prime Time“ – 2003, „Bigger“ - 2005) und ein Unplugged Album ( „3 Days Under Pressure“-2009). Bell Book und Candle sind eine erwachsene Band geworden, die es versteht, aus Popsongs kleine Meisterwerke zu machen. Freuen wir uns auf die nächsten 20 Jahre.

Sebastian Krumbiegel

 

Ein Mann am Klavier…ein Sänger…ja, eine Legende! Sebastian Krumbiegel ist einer der berühmtesten deutschen Musiker. Mit seiner Vokal-Gruppe „Die Prinzen“ füllt er mühelos Arenen und Hallen, er ist Autor und Interpret zahlloser Hits.

 

Eine beispiellose Karriere. Das Leben Krumbiegels könnte einem Roman entstammen. Vom Sakralsänger beim Leipziger Thomanerchor zum gefeierten Popstar, vom jugendlichen Musikfan in der DDR zu einem der bekanntesten Gesichter dieses Landes. 

Doch abseits der großen Bühnen, gibt es noch den andern Sebastian Krumbiegel: Den Chansonier, den Pianisten, den  sensiblen Solisten. Neben eigenen bereits veröffentlichten und unveröffentlichten Solostücken wird Krumbiegel das Programm durch Coverversionen von bekannten (Udo Lindenberg, Rio Reiser) und nicht so bekannten (Die Art) Künstlern ergänzen, er wird aus seinem bewegten Leben erzählen und interessante Einblicke, musikalische und nicht musikalische, in eine Künstlerseele gewähren.

Christina Lux

Seit Beginn der 90iger ist Christina Lux mit ihren Songs unterwegs. Ihr siebtes Album "Playground" erschien im Januar 2012. Lux singt mit dieser großen, vielfarbigen und sinnlichen Stimme, die ebenso schmettern, wie zart schmirgeln kann und packt ihre kraftvolle und innige Poesie in berührende Songs.

Minimalistisch instrumentierte Geschichten, mit leuchtender Bühnenpräsenz erzählt, machen Lux seit 20 Jahren zu einer der bezauberndsten Songpoetinnen in diesem Land. Die aus Karlsruhe stammende und heute in Köln lebende Musikerin arbeitete bereits mit Edo Zanki und Fury In The Slaughterhouse, Jon Lord (Deep Purple) und Mick Karn, tourte mit Paul Young, Tuck & Patti, Long John Baldry, Status Quo, Henrik Freischlader u.v.a.

"Wie lange braucht Christina Lux, um ihren Hörer zu verzaubern? Höchstens die Dauer eines Songs. Das Album ist Pop und Folk, Jazz und Liedermacher, es ist Chanson und doch mit nichts vergleichbar, was vergleichbar große Gefühle erzeugt. Ein Spielplatz. Die Spiele, die die Künstlerin spielt, gehen unter die Haut, die spärliche Instrumentierung erzeugt eine Spannung, die kaum auszuhalten ist. Wunderbar!"  schreibt der Folker. 

Lee MacDougall

Der britische Singer-Songwriter-Storyteller Lee MacDougall nimmt die Gitarre zum ersten Mal mit 14 Jahren in die Hand und schreibt seitdem seine eigenen feingestalteten Popsongs. Inspiriert wird er dabei vom Stroytelling und dem teils trockenen, ironischen Humor klassischer britischer Acts wie The Kinks und The Beatles. „Lee MacDougall hat die Stimme von Rod Stewart, Jason Mraz und John Mayer, vereint in einer Person.“ (Examiner.com) Er gestaltet seine Lieder wie Kurzgeschichten oder dreiminütige Filme. Sein ehrlicher und persönlicher Schreibstil verbindet ihn direkt mit dem Publikum und hat ihm viele Bewunderer eingebracht.

„Diese Aufrichtigkeit und Leidenschaft kann man nicht vortäuschen“, sagt Tom Robinson von BBC Radio 6. „Es führt kein Weg daran vorbei ihn zu hören und sich nicht in irgendeiner Weise wieder zu finden … er bringt dich dazu, dass du dich gut dabei fühlst, ein kleines bisschen verrückt zu sein.“ (Awaiting the Flood Blog) „Seine Lieder sind wie in Musik gerahmte Bilder.“ (Skope Mag).

Seine Stärke im Songwriting hat Lee die Aufmerksamkeit der UK-Musikindustrie eingebracht. Mit seinen fesselnden Auftritten hat er bereits Train, Starsailor, Ed Sheeran und Paolo Nutini als Voract unterstützt. Außerdem eröffnete er für Bon Jovi auf dem „Hard Rock Calling Festival“ im Londoner Hyde Park und begleitete die berühmte Soulsängerin Rumour als Support auf ihrer Großbritannien Tour. Lee verschlägt es auf die Straße. Unabhängig (ohne Unterstützung eines Labels) reist er dreimal in die Staaten um insgesamt 90 Konzerte innerhalb von einem Jahr zu spielen. Mit drei Touren durch Deutschland und Konzerten in Kanada, Österreich und Italien spielt Lee mehr als 120 Shows in weniger als eineinhalb Jahren. Durch diese unnachgiebige Tourmoral baut sich Lee eine engagierte Fangemeinde auf. Seine Debut iTunes EP - ein „Home Demo“ mit 3 Songs - verkauft sich innerhalb der ersten 2 Wochen seit Veröffentlichung fast 2000-mal. Word Magazine Kritikerin Kate Mossman sagt: "Er ist unglaublich und sehr selbstbewusst. Freddie Mercury trifft Rufus Wainwright. Er wird es weit bringen."  

Zwischendurch hat Lee zwei Alben in seinem Schlafzimmer aufgenommen. ("If Walls Could Talk" und "For A Few Tales More".) Beide CDs enthalten 10 Titel und sind nur auf Konzerten oder im Shop auf der Homepage erhältlich. Von beiden CDs hat er bis jetzt je 2500 Exemplare verkauft und sich damit das Touren finanziert.

Lee wird 2013 dort weitermachen, wo er 2012 aufgehört hat. Auf seiner vierten und bisher längsten Europa Tour wird er, nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, weitere 27 Konzerte mit dem etablierten deutschen Künstler Tom Lüneburger spielen, bevor es im Sommer dann zurück ins Studio geht. Der bekannte Produzent Jim Lowe (verantwortlich für Nummer eins Alben der Stereophonics und Taylor Swift) hat schon verschiedene Tracks mit Lee aufgenommen. Unter anderem seine letzten Titel "Stay" und "She" (featuring Sex Pistol Glen Matlock am Bass) die einen verlockenden Vorgeschmack auf das höchst erwartete Debutalbum geben. 

Manslayer

Manslayer ist Komponist, Sänger, Frontmann und Liedermacher. Außerdem ist er Ende 20, was sich aber nicht in seiner Musik wiederspiegelt. Von nachdenklich bis lustig bedient er alle Facetten des Lebens und hat nur ein Ziel: zu unterhalten. Manslayer verzaubert mit einem frechen Charme, erdiger Musik, lustigen Texten und einer Spontanität, wie es im Bereich der Liedermacher sein sollte, als sei er ein Sohn der Die Ärzte und Reinhard Mey. 

Seine Lieder treffen immer den Punkt, mal am Rand, mal mittendrin. Er spielt mit Stimmungen und Gefühlen, mit Humor und Ernsthaftigkeit, schwarz und weiß, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Und immer: Tu was Du fühlst, sag was Du denkst!!!

Nach vielen Konzerten in den letzten Jahren mit bekannten Künstlern wie zum Beispiel Gregor Meyle, Bobby Long (Twilight Filme), WIRTZ, 4Lyn, Itchy Poopzkid, Sane?, 4backwoods, Mr. Irish Bastard, Fiddler`s Green u.v.a. hat er immer Feuer in sich auf die Bühne zu gehen.

Die Unterhaltung soll im Konzert und nachher in den Köpfen der Zuschauer weitergehen. Themen aus seinen Songs sind in jedem Alltag zu beobachten und man sollte allem mit etwas mehr Humor entgegen treten.

Manslayer ist Romantiker, Rebell, Punk und Spießer in einem. Mal zupft er die Saiten, mal versucht er sie zu durchschlagen, seine Spielart ist genauso eingeschränkt wie vielfältig.